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DAS EUROPÄISCHE SCHULENTWICKLUNGSPROJEKT

FIT FOR FUTURE

Das Schulentwicklungsprojekt ist ein durch die EU gefördertes Schulprojekt mit dem Ziel die europäische Dimension in den beteiligten Schulen zu implementieren und zu fördern. Das Projekt mit dem Titel „Fit for future – challenges- new methods – more motivation – higher quality“ im Rahmen eines vorbereitendenden Besuchs der Sönder Vissing Skole Braedstrup in Dieburg entwickelt. Die österreichischen Partner, das Bundesrealgymnasium Schloss Wagrain in Vöcklabruck, schlossen sich den beiden Schulen an und somit konnte im Februar 2006 der Antrag für dieses Projekt gestellt werden.

Folgende Ziele sollten mit diesem Projekt erzielt werden:

Das Schulentwicklungsprojekt soll durch Erweiterung und Austausch der Methoden den Lehrern ein breiteres Spektrum an Motivationsmöglichkeiten für seine Schüler im Unterricht vermitteln. Ein Schwerpunkt bildet dabei die individuelle Förderung bei größeren unterschiedlichen Lernebenen innerhalb einer Klasse. Die geplanten Lehrerkonferenzen dienen dazu, sowohl den Aspekt der Europäisierung, als auch der sprachlichen Kompetenz und Horizonterweiterung zu fördern. Als Folge davon werden die Schüler sowohl im Blick auf Methoden und Motivation, als auch im Blick auf Anteilnahme an der europäischen Vielfalt und Förderung der sprachlichen Kompetenz profitieren. Hierzu ist besonders die europäische Woche im 3. Projektjahr gedacht. Daneben wird die Möglichkeit geschaffen, durch zweimaligen Lehreraustausch auf internationaler Ebene die europäische Dimension in den Partnerschulen sichtbar zu fördern. Das ganze Projekt hat zum Ziel, durch die Aktivitäten zur Schaffung eines Methodenpools beizutragen, der durch Teilnahme europäischer Schulen eine breitere Grundlage hat. Dieser Methodenpool wird eine höhere Qualität des Unterrichts ermöglichen

Jede der beteiligten Partnerschulen haben sich bezüglich der Methoden unterschiedliche Schwerpunkte für die einzelnen Projektjahre vorgenommen. Es wurde zum Beispiel im Rahmen eines Lehreraustauschs zwischen der österreichischen und dänischen Schule ein gemeinsames Projekt durchgeführt. (siehe Anlage – Lehrerbericht). Die österreichische Schule interessierte sich besonders für die Projektkultur an der dänischen Schule und die Kollegen versuchten zumindest in einigen Fächern Projekte nach dem dänischen Muster zu organisieren. Wir, als deutsche Schule setzten unseren Schwerpunkt vor allem in der Einführung und Umsetzung der Portfolioarbeit, die uns die österreichische Schule im Rahmen des ersten Projekttreffens im September vorgestellt hatte. Die Portfolioarbeit sollte vor allem das selbständige und eigenverantwortliche Lernen unserer Schüler fordern und fördern.

Im Rahmen des Lehreraustauschs wurde jedoch auch die Arbeit in den Laptopklassen beobachtet. Da wir als deutsche Schule planen im nächsten Schuljahr mit einer Laptopklasse zu starten, war dies für uns natürlich eine gute Gelegenheit uns mit Kollegen, die dies schon einige Jahre praktizieren auszutauschen.
Für die dänische Schule war vor allem interessant wie man Schüler mit unterschiedlichen Niveaus fördern und fordern kann. In der deutschen Schule wird seit ungefähr 4 Jahren eine besondere Art der Begabtenförderung durchgeführt. Es ist eine Art Drehtürmodell, dass vorsieht, dass besonders begabte Schüler in einigen Fächern den Regelunterricht verlassen können und während dessen an eignen fachspezifischen Projekten unter Betreuung von Lehrkräften arbeiten können. Ein ähnliches Modell wird auch mit besonders schwachen Schülern durchgeführt, die in den jeweiligen „schwachen“ Fächern in anderen Lerngruppen von Lehrkräften gefördert werden. Diese Modelle wurde in Dänemark ansatzweise umgesetzt.

 

Berichte von Lehrerkonferenzen im Rahmen des Schulentwicklungsprojektes

Bei der Lehrerkonferenz im September 2006 hatten alle Schulen die Möglichkeit ihre spezifischen Methoden zur Förderung von lernschwachen als auch sehr begabten Schülern vorzustellen. Denn nur durch eine entsprechende Individualisierung des Unterrichts können die Motivation als auch die Kompetenzen der einzelnen Schüler verbessert werden. Dabei einigte man sich für das Projekt „Fit For Future“ im Projektjahr 2006/07 den Schwerpunkt auf das Thema „Fordern&Fördern“/ “Support&Challenge“ zu setzen. Jede der Partnerschulen hat somit die Möglichkeit eine von einer anderen Schule erprobten Methode auszuwählen und diese in der eigenen Schule einzusetzen. Durch die sehr unterschiedlichen Ansätze, Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der Partnerschulen konnte ein umfangreicher Methodenpool erstellt werden aus dem anschließend ausgewählt werden kann.

Die einzelnen Partnerschulen arbeiteten anschließend an der Umsetzung der von ihnen ausgewählten Methode(n) für ihre Schule. Diese Arbeit wurde selbstverständlich auch durch den Lehreraustausch unterstützt, da so ein tieferer Einblick in die methodische Arbeit der einzelnen Schulen gewonnen werden konnte.

Anlässlich der Lehrerkonferenz im März 2007 in Soendervissing konnten die Partnerschulen bereits konkret die Umsetzung verschiedener Methoden, die die sowohl die Schüler besser motivieren als auch deren Kompetenzen erweitern sollen, an ihrer Einrichtung vorstellen. Natürlich erforderten die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, Bedürfnisse und Anforderungen an die Schulen, dass die jeweils gewählte(n) Methode(n) adaptiert und angepasst werden mussten. Bis zum Ende des Schuljahres konnten somit an jeder Schule neue motivierende Unterrichtsmethoden erprobt werden, die selbstverständlich von den beteiligten Lehrern und Schülern evaluiert werden. Die teilnehmenden Schüler und Lehrer werden zudem im kommenden Projektjahr im Rahmen einer „European Week“ die Möglichkeit bekommen, ihre Erfahrungen mit den neu erprobten Methoden den Schülern und Lehrern der Partnerschulen vorzustellen.

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